Masterarbeit

Konzept wurde genehmigt!

Der Prozess hin zum genehmigten Konzept war ein langer und anstrengender. Auch sind Katzentränchen geflossen, aber umso erleichterter bin ich, dass es nun freigegeben wurde. In diesem Blogpost möchte ich euch einen Vorgeschmack auf meine Masterarbeit geben.

Wissenstransfer, Einflussfaktoren und Interdisziplinarität im SOS-Kinderdorf Burgenland beschreiben meine Masterarbeit in wenigen Schlagworten.

Die qualitative Studie soll über den Wissenstransfer in den jeweiligen Teams und zwischen den Teams Aufschluss geben und erörtern, welche Faktoren einen Einfluss auf die Wissensweitergabe haben. Für Menschen außerhalb des Sozialbereichs schwer zu verstehen, dennoch starte ich einen Versuch und möchte einen Einblick in die Blase der Sozialarbeit geben.

Untersuchungsgegenstand ist das SOS-Kinderdorf im Burgenland. Hier arbeiten 8 verschiedene Teams mit- und auch nebeneinander. Diverse Professionen, wie z.B. SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen, BildungswissenschaftlerInnen etc. sind hier beschäftigt und verfügen über unterschiedliches Wissen und arbeiten mit unterschiedlichen Ansätzen. Da ein ständiger Austausch zwischen den MitarbeiterInnen unumgänglich ist vor allem, wenn es um Fallwissen geht, entschied ich mich die Einflussfaktoren in Bezug auf Wissenstransfer zu untersuchen.

Für die, die jetzt ausgestiegen sind, hier ein Beispiel, das in der Komplexität reduziert wurde:

Ein Kind wird mit 5 Jahren fremduntergebracht und lebt nicht mehr bei den Eltern, sondern im Kinderwohnen Pinkafeld. Dort hat es Bezugsbetreuerin 1. Diese ist Sozialpädagogin und arbeitet nach dieser und jener Methode, weiß was das Kind braucht und reagiert dementsprechend bei Eskalationen. Sie hat über die Jahre ein implizites Wissen (Erfahrungswissen) in Bezug auf das Kind erworben. Das Kind wird älter und ist bereit für das Jugendhaus (ab dem 13. Lebensjahr). Dort hat es Bezugsbetreuerin 2. Diese ist Psychologin und arbeitet mit anderen Methoden als z.B. Bezugsbetreuerin 1. Mit 16 Jahren ist es dann bereit ins betreute Außenwohnen zu wechseln. Da ist die Bezugsbetreuerin 3 dann z.B. Sozialarbeiterin. Hier stellt sich die Frage, wie das Wissen ausgetauscht wird und welche Faktoren hier ausschlaggebend sind. Das Beispiel kann an Komplexität zu nehmen, wenn die MitarbeiterInnenfluktuation miteinbezogen wird, die im Sozialbereich hoch ist (vgl. Neumann 2004: 14).

Was meinen andere Studien?

Die Studie von Herbig und Büssing (2009) ergab, dass es eine Abhängigkeit zwischen dem Transfer von impliziten Wissen und dem Willen der MitarbeiterInnen gibt. Die Bereitschaft Wissen weiterzugeben, steht im Zusammenhang mit der Anzahl der Menschen ohne Beschäftigung. Steigt diese, so sind MitarbeiterInnen weniger gewillt ihr vorhandenes Wissen mit den KollegInnen zu teilen.

Im Vergleich dazu ergab die Studie von Floor (2007) die Unterschiede zwischen der Wissensweitergabe von jüngeren und älteren Menschen in Organisationen. Dieser Bericht soll den Managementebenen aufzeigen, welche Motivationsfaktoren bei den jeweiligen Altersklassen zu berücksichtigen sind. So stellte sich heraus, dass ältere Menschen sinnvolle Arbeit als Motivationsfaktor ansehen und ihren eigenen Wert daran messen. Auch das Erhalten von Anerkennung und Respekt sind relevante Aspekte, die mit dem Alter steigen.

Die Studie von Wilkesmann et al. (2009) untersuchte Unterstützungsfaktoren in der sozialen Arbeit im Kontext Wissenstransfer. So kann der Wissenstransfer durch Routine gefördert werden und kann so eine zentrale Rolle in der sozialen Arbeit einnehmen.  Als unterstützend werden auch Wissensmanagementsysteme wahrgenommen, die in Arbeitsaufgaben integriert werden können und keine Mehrarbeit durch technische Herausforderungen schaffen.

Ich freue mich auf die Untersuchung zu dem, meiner Meinung nach, hoch interessanten Themengebiet und melde mich dann in einigen Monaten mit den ersten Ergebnissen.

Bis dahin beiße ich mir hoffentlich nicht die Zähne aus an diesem Thema. Meine Katze tut es ja schon 😉

Floor S. (2007). Knowledge management among the older workforce. Journal of Knowledge Management, 11(4), 82-96.

Neumann S. (2004). Personal und Personalmanagement in NPO. Zur Bedeutung des Personals und der Ausgestaltung ihres Managements. Diskussionspapiere, Berlin.

Herbig, B, Büssing A. (2003). Implizites Wissen und erfahrungsgeleitetes Arbeitshandeln: Perspektiven für Arbeit und Organisation. Arbeit, 12(1), 36-53.

Wilkesmann, U., Virgillito, A. & Wilkesmann, M. (2016). Unterstützungsfaktoren für den Wissenstransfer im Kontext von sozialer Arbeit. Arbeit, 18(1), pp. 5-18. Retrieved 25 Jan. 2019, from doi:10.1515/arbeit-2009-0103.

Praxisprojekt – Website für den Verein Justizgeschichte und Rechtsstaat

Meine Kollegin, Kerstin Laschober und ich haben unser Praxisprojekt für den im Jahr 2018 gegründeten Verein „Justizgeschichte & Rechtsstaat“ umgesetzt.

Wunsch des Auftraggebers

Der Auftraggeber wünschte sich eine Website, die die breite gesellschaftliche Masse über Themen wie die österreichische Justizgeschichte, Kriminalpolitik und die Bedeutung des Rechtsstaates informiert. Diese soll nicht nur den optischen Anforderungen des Auftraggebers entsprechen, sondern auch kompatibel mit deren Host sein und in der Handhabung einfach zu bedienen.

Welche Software eignet sich für unseren Auftraggeber?

Meine Kollegin und ich entschieden uns für WordPress. Nicht nur, weil wir beide Erfahrung haben mit dieser Anwendung, sondern auch, weil das Arbeiten mit WordPress auch für Personen, die weniger erfahren sind im Web-Bereich geeignet ist.

Wir starten mit der Website

Nach dem ersten Meeting mit dem Auftraggeber im Oktober, begann die Erstellung von Designvorschlägen. Nach einigen Adaptionen, wurde ein Entwurf abgenommen und die inhaltliche Befüllung konnte beginnen. Der Auftraggeber hat uns diverse Texte zur Verfügung gestellt, die er auf der Website veröffentlicht haben wollte. Zudem wurde ein Kontaktformular erstellt, damit sich interessierte BesucherInnen für eine Mitgliedschaft vormerken lassen konnten. Die gesamte Website wurde technisch und inhaltlich getestet, um eine möglichst hohe Qualität zu garantieren.

Was soll der Auftraggeber mit der Website nach dem Projekt?

Damit Mitglieder des Vereins bzw. auch der Auftraggeber die Website selbstständig verwalten und verändern kann, erstellten wir Screencasts. Diese wurden so erstellt, dass komplexe Inhalte einfach zu verstehen sind und der Auftraggeber keine externe Person beauftragen muss, wenn neue Beiträge erstellt werden sollen. Zudem wurde auch eine Lehrunterlage angefertigt, die alle Login-Daten und Zugänge beinhaltet. Auch Links zu diversen Support-Seiten und Screenshots wurden angefertigt, um als Hilfestellung zu dienen. Das Dokument bietet auf 25 Seiten alle relevanten Themenstellungen rund um die Website.

Haben wir was gelernt? Lessons Learned

Das Projekt ist in der Tat gelungen und der Auftraggeber ist zufrieden mit dem Ergebnis, dennoch gibt es immer Sachen, die besser laufen könnten:

  • Klare Deadlines setzen: Bei der Setzung der Deadlines darauf achten, dass es nicht ein Zeitraum ist (Anfang bis Mitte November), sondern einen Stichtag vorgeben. Damit können beide Seiten besser arbeiten.
  • Genaue Dokumentation: Da das Projekt über einen längeren Zeitraum lief, ist eine genaue Dokumentation wichtig, um zu einem späteren Zeitpunkt Schritte nachvollziehen zu können.
  • Protokolle erstellen: Es scheint zwar auf den ersten Blick als sehr zeitaufwendig nach jedem Telefonat und jedem Meeting ein ausführliches Protokoll zu erstellen, dennoch ist die Zeitersparnis im Nachhinein größer.

Informationsarchitektur – was ist das?!

In unserem Seminar „MAWM-BB-2-SS2018-WO“ bekamen wir die Aufgabe gestellt, die Analyse- und Designmethoden der Informationsarchitektur anhand einer selbstgewählten Website anzuwenden. Schön und gut, nur was ist eine Informationsarchitektur?

1.Gruppenarbeit:

Laut WIKI bezeichnet Informationsarchitektur „den Prozess der Gestaltung der Struktur eines Informationsangebots. Zur Informationsarchitektur eines Informationsangebotes zählen die sinnvolle Unterteilung der Inhalte, die Navigationswege und Suchmöglichkeiten innerhalb des Angebots und die gebrauchstaugliche Gestaltung des Zugangs zu den Informationen.[1] Bei der Gestaltung der Informationsarchitektur wird festgelegt, wie ein Nutzer mit einem Informationssystem interagieren kann. Dazu werden zunächst Informationseinheiten und Funktionen definiert und benannt und diese Einheiten und Funktionen gruppiert und im Informationsangebot platziert. Der Begriff Informationsarchitektur wird vor allem im Zusammenhang mit der Planung und Gestaltung von Websites, Intranets und Datenbanksystemen verwendet. Ziel ist eine möglichst zielgruppengerechte, nutzerfreundliche Gestaltung (engl. Usability) des Informationsangebots“ (Zugriff 7.6.2018, 23:25)

Nachdem diese Frage geklärt war, machten wir uns auf die Suche nach einer passenden Website und entschieden uns für den Blog „dariadaria“, eine Mixtur aus einem herkömmlichen Blog und einer Website. Anhand der genauen Aufgabenstellung analysierten wir nun die Informationsarchitektur dieses Blogs. Madeleine Daria Alizadeh ist eine junge Frau, wohnhaft in Wien, die 2010 ihren Blog „dariadaria“ gründete und sich zu einem der bekanntesten Blogs im deutsch-sprachigen Raum entwickelte.

Mittlerweile setzt sie sich für Umweltschutz und faire Bekleidung ein und hat neben ihrem Podcast auch ein eigenes Modelabel gegründet. Waren die Themen zu Beginn ihrer BloggerInnen-Karriere noch „fast fashion“ und Kosmetika, die an Tieren getestet wurden, stellt sie heute einen Lebensstil vor, der versucht, so wenig Ausbeutung und Ressourcenverschwendung wie möglich zu verursachen. Zudem ist sie auf Social-Media-Kanälen aktiv und setzt sich für mehr Realität auf z.B. Instagram ein.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Website von dariadaria als Drehschreibe fungieren soll. Das lässt sich in der erstellten Content Map gut erkennen, da viele Verlinkungen auf externe Websites führen.

Content Mapping von "dariadaria"
Content Mapping von „dariadaria“

 

Auch die Unterseiten „Link List“ und „Vienna Guide“ sind eher als Listen von Empfehlungen mit externen Links zu betrachten. Das meiste geschieht auf Instagram, was strategisch natürlich klug ist, da hier anscheinend die größte Reichweite vorhanden ist. In der Analyse wurde nicht nur die Website berücksichtigt, sondern auch andere Kanäle, was in diesem Fall durchaus sinnvoll ist.

2.World Cafe

In unserer letzten Einheit sollten wir dann eigentlich in einem World Cafe den einzelnen Gruppen Feedback zu ihren Analysen geben. Doch dann entschied sich unsere Seminarleiterin Barbara Geyer-Hayden aufgrund der Tatsache, dass dies die letzte Einheit vor den Ferien war, spontan dazu, gemeinsam jede einzelne Gruppenarbeit zu diskutieren. Eine tolle Idee! So viel habe ich schon lange nicht mehr gelernt in einem Seminar. Zuerst nur zögerlich, doch dann mit immer mehr Einsatz diskutierten wir intensiv und angeregt über Schriftgröße, Bilder, Inhalt, Navigationsarchitektur, usw. der vorgestellten Websites. Spannend war der Vergleich der Websites der Praxisschule PH Wien und der Praxisschule der PH Baden.

Für unseren Blog wurden folgende Ideen zur Optimierung der Website gesammelt:

  • Die Suche ist nicht optimal gelöst. Die kleine graue Lupe sollte besser sichtbar sein und nicht bei den Icons für die diversen Podcast-Plattformen stehen
  • Fotos auf der Startseite konnten nicht auf den ersten Blick zugeordnet werden und es war nicht schlüssig, dass sich dahinter jeweils eine Podcast-Folge befand
  • Der Shop scheint die der Gruppe gemischte Gefühle auszulösen und sollte schon vorher erklärt werden, damit, falls der Link zum Shop nicht angeklickt wird, nicht der Eindruck entsteht, dass die Blogbetreuerin keine Authentizität besitzt

3.Lesson learned

Wir haben in diesem Seminar verschiedene Methoden wie zum Beispiel Präsentationen & Meetings, Technikfolgenabschätzungen und Tools wie zum Beispiel Card Sorting kennen gelernt, um die Informationsarchitektur einer Website zu analysieren und zu bewerten. Wichtig für den Aufbau einer Website ist es zu wissen, welche Zielgruppe will ich ansprechen, um mir dann eine grobe Struktur der Website zu überlegen. Digitale Produkte wie Websites benötigen einen Plan und dieser kann mit sogenannten Wireframes skizziert werden. Wireframes sind schematische Darstellungen für digitale Produkte. Weiters sind ansprechende Bilder gut geeignet, NutzerInnen neugierig zu machen und auf der Website zum verweilen einzuladen. Ein klarer und strukturierter Aufbau wurde von der Gruppe ebenso goutiert.

Katzen waren heute nicht so motiviert sich für ein ansprechendes Foto gekonnt in Szene zu setzen. Der Versuch trotzdem ein Foto mit Bezug zur Informationsarchitektur zu schießen:

Wireframe
Wireframe

Was haben Katzen aus der Fachveranstaltung „Augmented Knowledge“ gelernt? Lessons Learned

Haben Katzen überhaupt etwas verstanden?

Ja, natürlich haben sie und viel auch noch. Anhand eines kurzen Rückblicks soll verdeutlicht werden, was hängen geblieben ist von der Fachveranstaltung Augmented Knowledge und eventuell für andere sinnvoll sein kann.

Hard Facts:

Was?
Fachveranstaltung des Studiengangs angewandtes Wissensmanagement

Wann?
15.06.2018, 15:30-19:15

Name?
Augmented Knowledge

Inhalte?
„Mobile Learning mit Augmented Reality“, Josef Buchner
„Augmenting Infographics“, Michael Zeiller (FH Burgenland)
„Augmented Reality. Die 4. Transformation“, Arkadi Jeghiazaryan (Amlogy)
„Die Welt der 3D Visualisierung“, Michael Ruthner, Nonex Games

Nun ist diese Veranstaltung schon einige Tage her. Eindrücke wurden verarbeitet und Gedanken gesammelt. Die Veranstaltung an sich war ein riesen Erfolg. Viele neue Gesichter fanden sich unter den BesucherInnen und die Workshops sind gut angekommen. Verpflegung hat gepasst und der Wein hat allen geschmeckt. Da dieser Text aber auch einen gewissen Nutzen für andere haben soll, möchte ich auch einige Tipps geben.

Als Mitglied der Gruppe, die für „neue interaktive Formate“ zuständig war, konnten wir schon im Vorfeld Methoden mit unseren KollegInnen ausprobieren. Mit Abstand am besten kam die Walt-Disney Methode an. Eine Kreativmethode, die für viele unbekannt war aber einen irrsinnigen Spaßfaktor und interessante Ergebnisse mit sich bringt, wenn man*/Katze sich drauf einlässt. Durch das schlüpfen in verschiedene Rollen, können so alle Perspektiven eines Problems beleuchtet werden. Wir entschieden uns unter anderen diese Methode bei einem der Workshops anzubieten.

Tipp 1: Vorbereitung ist das A und O. Natürlich bringt es eine gewisse Dynamik, wenn die Plakate während eines Vortrags erstellt werden, aber als ersten Tipp möchte ich hier anbringen, dass schön gestaltete Pinnwände und Poster einfach super professionell rüberkommen und auch schön zum ansehen sind. Zeit einplanen, um das schon davor zu gestalten.

Tipp 2: Zeitmanagement. Das war zwar nicht ganz in unserer Hand und auch nicht sonderlich störend, da sich eine angeregte Diskussion entwickelt hat. Eigentlich wären in einem der Workshops noch Methoden eingeplant gewesen, die aber aufgrund von Zeitdruck nicht stattgefunden haben. Ist nicht als schlimm zu werten, da die Gruppendynamik sich so entwickelt hat, dass es eher störend gewesen wäre. Für etwas trägere Gruppen empfiehlt sich aber zumindest die Zeit als Ausrede zu nehmen, warum jetzt eine Workshopmethode angebracht wäre.

Tipp 3: Gendern. Ja, nervt viele, ist aber wichtig! Und da dies eine Veranstaltung eines Studiengangs der Fachhochschule Burgenland war, ist es auch Pflicht. An dieser Stelle kommen jetzt keine Erklärungen und geschichtliche Vorträge über die Rolle der Frau. WorkshopleiterInnen können gerne davor noch einmal darauf hingewiesen werden, in einer gendergerechten Sprache den Vortrag zu halten.

Ansonsten alles fein! 😊

Hier noch ein flauschiges Foto.

intelligente Katze

 

Interactive Quiz-Tools

Im Rahmen unseres Masterstudiums „Angewandtes Wissensmanagement“ an der FH Burgenland bekamen meine Kolleginnen (Durstberger Christina, Godowitsch Ingrid, Ungerer Andrea) und ich im Modul E-Learning die Aufgabe gestellt, einen Moodle-Kurs zu erstellen. Eine Herausforderung für uns alle! Doch mit großem Eifer stürzten wir uns auf die Aufgabe und bauten den Moodle-Kurs „Interactive Quiz-Tools“ für LehrerInnen auf.

Ziel unseres Kurses

Die Einsatzmöglichkeiten von digitalen Quizze im Unterricht sind ja vielfältig: Wiederholen und Kontrollieren des Gelernten, Trainieren und Automatisieren, Motivieren und Auflockern, formative oder summative Evaluation, Lerninhalte selbstständig erarbeiten, usw. Dadurch soll der Unterricht attraktiver und abwechslungsreicher gestaltet werden. Unser Ziel war es, VS-LehrerInnen mittels des Moodle-Kurses zu befähigen, selbständig solche Quizzes herzustellen und im Unterricht anzuwenden. Zu dem sollte der Kurs kooperativ aufgebaut sein, was heißen soll, dass die TeilnehmerInnen miteinander Wissen erwerben sollen

Unser Kurs dauerte drei Wochen mit je drei Sequenzen. Jede Sequenz sollte ca. fünf Stunden in Anspruch nehmen.

Folgende Quizze stellten wir vor:

Interactive Quiz-Tools
Interactive Quiz-Tools

Mit Hilfe von Selbststudiumphasen, wo Videos und Texte zu den jeweiligen Quiz-Tools konsumiert werden sollten, waren relevant für einen soliden Wissensstand über die diversen Tools. Highlight unseres Kurses war die Erstellung eines Screencasts über ein gewähltes Tool und die anschließende Feedbackvergabe an andere KollegInnen. Am Ende bekamen die TeilnehmerInnen eine Art „e-Book“, das sie selber erstellt haben. Dieses beinhaltet Tipps und Tricks so wie Vor-und Nachteile der jeweiligen Quiz-Tools.

Lessons learned 

Da jeder von uns unterschiedliche Erfahrungen einerseits mit Moodle und andrerseits mit Formulieren von Lernzielen hatten, konnten wir sehr viel voneinander lernen. Wir mussten jedoch auch die Erfahrung machen, dass nicht alles, was uns klar und logisch erschien, so einfach umzusetzen war. Gute Planung und ein genaues Konzept bei der Umsetzung sind im Nachhinein gesehen unabdingbar. Was gut funktioniert hat, war die technische Umsetzung in Moodle. Hier konnten wir einiges neues lernen und einsetzen oder einfach nur ausprobieren. Neu für uns war es sich mit der Benotung der einzelnen eTivities außeinander zu setzen und zu entscheiden, welche eTivity welche Gewichtung hat.

Katzenkampf

 

 

Können Katzen Wikis erstellen? Reflexion zu unserem ersten Wiki

Wir haben unser erstes Wiki gemacht. Wie es uns ergangen ist, folgt in diesem kurzen Text 🙂

Informationen zum Wiki:

Beschreiben Sie die grundlegende Idee und die Zielgruppe für Ihr Wiki.

Unsere Idee war es für junge Menschen, die studieren wollen eine Plattform ähnlich dem BibWiki zu kreieren. Hier sollten sich die Interessierten über Zugangsvorrausetzungen und alternative Zugänge zu einem Studium informieren können. Da unsere Zielgruppe Jugendliche waren, galt es das Wiki „cool“ zu gestalten.

Wie heißt Ihr Wiki (URL)?

https://wikih.iukp.bimk16.ditm.at/wiki

Welche konzeptionellen Überlegungen / welche Vorüberlegungen haben Sie angestellt?

Die Überlegungen im Bezug zu diesem Vorhaben waren, dass wir eine für Jugendliche ansprechende Oberfläche entwickeln wollten, die Lust macht länger auf der Seite zu verweilen, trotzdem aber die wichtigsten Informationen klar strukturiert bereithält.

Reflexion

 Was haben Sie generell über Wikis gelernt (in Stichworten)

  • Konzept vorab überlegen
  • Übersichtlich gestalten
  • Einfache Handhabung
  • Schneller Einstieg in die Materie möglich

    Sie haben nun ein kleines Beispiel mit der MediaWiki-Software angelegt. Was ist Ihnen dabei eher leicht gefallen?

War selbsterklärend und auch für Menschen, die nicht so viel mit dem Computer arbeiten zu meistern, was als positiv zu werten ist. Da ich meine Kenntnisse in Sachen PC/Web als sehr gut einschätze, war die Aufgabe für mich einfach zu bewältigen.

Was ist Ihnen dabei eher schwer gefallen?

Zeitressourcen waren knapp. Um es wirklich gut und sinnvoll zu befüllen, gehört mehr Zeit eingeplant.

Wenn Sie verantwortlich wären, dieses Wiki in einer Organisation einzuführen oder publik zu machen – worauf achten Sie? Was ist aus Ihrer Sicht bei der Einführung besonders wichtig?

Ein Konzept zu Beginn erstellen und klar einzugrenzen, was die Ziele und Nicht-Ziele sind, damit das Wiki nicht überdimensional wird und am Ende mehr Frust als Lust auslöst. Ein Überblick über den Inhalt des Wikis ist sinnvoll und das Erweitern durch neue Beiträge vom Aufwand her nicht zu unterschätzen. Wenn ausreichend Zeitressourcen mitbedacht werden bei der Konzeption eines Wikis, kann es als sinnvolles Tool eingesetzt werden.

Katze mag Wiki
Pföt mag Wiki

Erster Screencast

Hallo KatzenfreundInnen,

mein erster Screencast ist fertig 🙂

Aufgabe war es einen Screencast, der nicht länger als 3 Minuten dauern soll, zu erstellen. Mein Tool ist YouTube und da es sich hierbei um die bekannteste Videoplattform überhaupt handelt, dachte ich mir, dass es mehr Sinn macht nur einen Teil darzustellen und zwar „Analytics“.

Gemacht wurde dieser Screencast mit Screencast-O-matic. War sehr zufrieden mit der einfachen Anwendung und empfehle es als EinsteigerInnentool.

Hier nun mein Video. Viel Spaß damit 🙂

Hallo Welt!

Liebe Leute, der erste Beitrag auf meiner Katzenseite. Dieser Blog wurde im Jahr 2017 ins Leben gerufen und ist eigentlich eine Aufgabe für mein Studium ANGEWANDTES WISSENSMANAGEMENT an der Fachhochschule Burgenland. Da wir die Themen frei wählen durften, habe ich mich für etwas „katziges“ entschieden.

Viel Freude beim kennenlernen meiner Katzen und bis bald.

Miau